Die Next Best Action Konfiguration enthält drei Reiter.
Bild 1 – Die drei Reiter der Next Best Action Konfiguration
| Nr. | Reiter | Was dort eingestellt wird |
|---|---|---|
| 1 | Next Best Action | Der KI Sales Assistent liefert Vorschläge, welche Aktionen zum Verkaufsabschluss führen. Hier legen Sie fest, welche es gibt und wann sie erscheinen – von der KI entworfen oder selbst angelegt. |
| 2 | Abschlusschance und Scoring | Die beiden Zahlen eines Projekts – wie wahrscheinlich der Abschluss ist und wie wichtig das Projekt ist. Auch diese Werte lässt die KI für Sie berechnen, oder Sie legen sie selbst fest. |
| 3 | Vorschau | Die Einstellungen an echten Projekten ausprobieren, ohne dass etwas ausgelöst wird |
Im Assistenten stehen zwei Zahlen nebeneinander, die leicht verwechselt werden.
Die Abschlusschance sagt, wie wahrscheinlich das Projekt gewonnen wird.
Der Deal Score sagt, welche Priorität das Projekt hat.
Bild 2 – Abschlusschance und Deal Score nebeneinander – so im KI Sales Assistenten in der Detailansicht wie in der Übersicht
Der Deal Score beginnt bei der Abschlusschance und rechnet von dort weiter: Punkte dazu für das, was gut läuft, Punkte weg für das, was fehlt. Aus dem Ergebnis wird die Stufe des Projekts – Kritisch, Hoch, Mittel, Niedrig (Abschnitt 3.3).
Beispiel: zwei Projekte mit 60 % Abschlusschance, bei beiden ein Angebot versendet. Bei Projekt B fehlt zusätzlich der Entscheider, und seit 40 Tagen gab es keinen Kontakt.
| Projekt A | Projekt B | |
|---|---|---|
| Startwert aus der Abschlusschance | 60 | 60 |
| Angebot versendet | +6 | +6 |
| Kein Entscheider erkannt | – | −8 |
| Lange Inaktivität | – | −10 |
| Deal Score | 66 | 48 |
Gleiche Abschlusschance, unterschiedliche Priorität.
| Abschlusschance | Deal Score | |
|---|---|---|
| Skala | 0 bis 100 Prozent | 0 bis 100 Punkte |
| Steht in | Projekt und Assistent | nur im Assistenten |
Davon zu unterscheiden ist die Priorität einer einzelnen Empfehlung: Sie sagt, welcher Schritt als Nächstes dran ist. Ein Projekt mit niedrigem Deal Score kann eine kritische Empfehlung tragen.
Bild 3 – Eine einzelne Empfehlung mit ihrer eigenen Priorität, hier Hoch in einem Projekt mit niedrigem Deal Score
1. Allgemeines
Bild 4 – Die Seite Next Best Actions Konfiguration in der Administration unter Apps & Integrationen
Der KI Sales Assistent schlägt vor, was als Nächstes zu tun ist, und bewertet jedes Projekt.
Bild 5 – Der obere Teil des Reiters Next Best Action mit seinen Schaltflächen
Im Reiter Next Best Action stehen alle Vorschläge untereinander, in der Reihenfolge, in der sie geprüft werden. Unter jedem Namen steht, wer ihn angelegt und wann ihn zuletzt jemand geändert hat – bei Vorschlägen der KI auch das.
Darüber stehen diese Schaltflächen:
| Nr. | Schaltfläche | Was sie tut |
|---|---|---|
| 1 | Standardeinstellungen übernehmen | Häkchen setzen legt die mitgelieferten Vorschläge als Konfiguration an. Danach ändern Sie sie wie jeden eigenen – Auslöser, Bedingungen, Aktionen. |
| 2 | Durch KI erstellen lassen | Der Assistent schlägt neue Vorschläge aus Ihren abgeschlossenen Projekten vor (Abschnitt 5) |
| 3 | Neue Next Best Action | Einen eigenen Vorschlag anlegen |
| 4 | Reihenfolge durch KI festlegen | Die Liste neu reihen – wahlweise nach Scoring, Abschlusschance oder Geprüfte Projekte |
Das Häkchen löscht nichts. Nehmen Sie es weg, werden die übernommenen Vorschläge nur abgeschaltet und ausgeblendet – ein erneutes Häkchen holt sie samt Ihren Änderungen zurück. Haben Sie sie dagegen gelöscht, kommen sie nur über Gelöschte Konfigurationen wiederherstellen zurück.
Eingestellt wird alles in der Administration unter Apps & Integrationen auf der Seite Next Best Actions Konfiguration: die Vorschläge selbst (Kapitel 2), die Abschlusschance (3.1) und der Deal Score (3.2).
Einstellbar ist alles. Änderungen wirken auf beide Ansichten: auf den Assistenten in der Projektdetailansicht und auf die Übersicht.
Die Seiten sehen nur Administratoren. Ein Mitarbeiter sieht das Ergebnis, kann es aber nicht ändern.
Dieser Artikel setzt voraus, dass Sie die beiden Benutzer-Artikel kennen – SELLSATION KI Sales Assistent in der Projektdetailansicht und SELLSATION KI Sales Assistent in der Übersicht. Dort steht, wie sich die Einstellungen für den Mitarbeiter auswirken.
2. Der Reiter Next Best Action
Bild 6 – Ein Eintrag der Liste mit seinen Bedienelementen
| Nr. | Element | Was es tut |
|---|---|---|
| 1 | Ein Eintrag der Liste | Ein Vorschlag, zugeklappt |
| 2 | Schalter Aktiv | Schaltet diesen Vorschlag ein oder aus, ohne ihn zu löschen |
| 3 | Pfeile ↑ ↓ | Verschieben den Eintrag in der Liste nach oben oder unten |
| 4 | Menü ⋯ | Duplizieren und Löschen |
2.1. Die Angaben zu einem Vorschlag
Der Pfeil links neben dem Namen klappt einen Vorschlag auf. Von oben nach unten am Beispiel von Verbindlichen Zeitrahmen herstellen:
Die Texte. Blau hinterlegt ist, was der Mitarbeiter auf der Karte sieht.
Bild 7 – Die Texte: Name, Begründung, Vorgeschlagene Aktionen und darunter, wozu die Zahlen raten
Wann der Vorschlag erscheint.
Bild 8 – Auslöser, Bedingungen und Ausschlüsse
| Nr. | Block | Wofür er da ist |
|---|---|---|
| 1 | Trigger | Was den Vorschlag überhaupt aufwirft. Hier: Projekt ist offen |
| 2 | Zusätzliche Bedingungen | Grenzen ein, wo er erscheint. Hier: Zeitdruck vorhanden ist Nein |
| 3 | Ausschließen wenn | Verhindern ihn |
| 4 | Gilt für | Für welche Projekte er überhaupt gilt, und wie lange er nach dem Erledigen ausgeblendet bleibt |
Ob ein Vorschlag auftaucht, entscheiden drei Ebenen – unterschiedlich verknüpft:
| Ebene | Verknüpfung | Wirkung |
|---|---|---|
| Auslöser | ODER | Einer genügt. Jeder Auslöser für sich kann den Vorschlag hervorrufen. |
| Bedingungen | UND | Alle müssen zutreffen, sonst erscheint nichts. |
| Ausschlüsse | UND NICHT | Trifft einer zu, bleibt der Vorschlag weg. |
Wenn Sie also mehrere Auslöser eintragen, machen Sie den Vorschlag häufiger, nicht seltener. Wollen Sie ihn einschränken, gehört das in die Bedingungen.
Was der Vorschlag anbietet. Der Knopf, den der Mitarbeiter auf der Karte drückt.
Bild 9 – Die Aktion hinter dem Vorschlag
| Nr. | Block | Wofür er da ist |
|---|---|---|
| 1 | Auszuführende Aktion | Die Aktionsart und ein Richtwert in Minuten. Hier: Termin erstellen |
| 2 | Aktionsdetails | Die Felder, die zur gewählten Aktionsart gehören |
| 3 | Automatisierung | Ob zusätzlich eine Aufgabe angelegt wird, mit Fälligkeit und Verantwortlichem |
| 4 | Zielkontakt | An wen sich die Aktion richtet |
| 5 | Zielgruppe | Wer den Vorschlag zu sehen bekommt |
Was er bewirkt. Die beiden Zahlen, die der Vorschlag verspricht.
Bild 10 – Wirkung des Vorschlags
| Nr. | Block | Wofür er da ist |
|---|---|---|
| 1 | Wirkt auf | Welchen Faktor der Abschlusschance dieser Schritt beseitigt oder herbeiführt |
| 2 | Wirkung | Um wie viel Abschlusschance und Deal Score steigen, wenn der Schritt erledigt ist |
Zu einem Vorschlag gehören unter anderem diese Angaben:
| Angabe | Bedeutung |
|---|---|
| Name | Die Überschrift der Karte, etwa „Entscheider identifizieren“ |
| Begründung | Warum dieser Vorschlag gerade bei diesem Projekt steht |
| Vorgeschlagene Aktionen | Zwei bis drei Sätze, was konkret zu tun ist |
| Gilt für | Offene, gewonnene, verlorene oder alle Projekte |
| Grundwert | Der Startwert der Punktzahl (Abschnitt 2.5) |
| Wirkt auf | Welchen Deal-Score-Faktor dieser Schritt beseitigt oder herbeiführt |
| Wirkung | Um wie viel Chance und Deal Score steigen |
| Geschätzte Zeit | Richtwert in Minuten; leer gelassen entscheidet die Aktionsart |
Einstellbar ist jede dieser Angaben. Bei Wirkung steht zusätzlich Neuberechnung durch KI: Der Assistent zählt Ihre abgeschlossenen Projekte aus und schlägt beide Werte vor. Was Sie selbst eintragen, bleibt stehen.
Die drei Textfelder liest der Mitarbeiter unverändert auf der Karte. Schreiben Sie sie so, dass sie ohne Ihre Einstellungen verständlich sind – die Regel dahinter sieht er nie.
Wirkt auf ist die am leichtesten übersehene Angabe. Sie verbindet den Vorschlag mit dem Deal Score: Erst dadurch weiß der Assistent, dass dieser Schritt ein bestimmtes Risiko ausräumt – und kann ausrechnen, was er bringt.
2.2. Die Auslöser
SELLSATION bringt fertige Auslöser mit, nach Themen gruppiert. Die Liste ist nicht abschließend und wächst mit dem Programm – derzeit zum Beispiel:
| Gruppe | Beispiele |
|---|---|
| Kommunikation | Seit X Tagen keine Kommunikation, keine E-Mail, keine Antwort, kein Anruf |
| Projekt | Seit X Tagen in derselben Phase, Entscheidungstermin überfällig, Chance oder Deal Score unter/über X, Volumen über einem Betrag |
| Angebot und Wettbewerb | Angebot seit X Tagen unbeantwortet, Angebot abgelehnt, Mitbewerber im Spiel |
| Aufgaben und Termine | Aufgabe seit X Tagen überfällig, kein Termin in der Zukunft, keine Nachfassung |
| Buying Center | Kein Entscheider hinterlegt, Geschäftsführung nicht eingebunden |
| Aus der Historie | Budget erwähnt, Präsentation fand statt, Referenzen versendet |
Einstellbar: welche Auslöser Sie verwenden und mit welchem Wert – etwa 30 statt 14 Tage.
Reicht die Liste nicht, bauen Sie einen eigenen aus drei Teilen: Quelle (worauf geschaut wird), Frage (seit wann, liegt über, ist gleich …) und Wert.
2.3. Woher die Antwort kommt
Neben jedem Auslöser steht, worauf er sich stützt – das sagt Ihnen, wie verlässlich er ist:
| Quelle | Bedeutung |
|---|---|
| Daten | Direkt aus dem Datensatz. Eindeutig. |
| Aus der Historie gelesen | Aus dem Text der Aktivitäten entnommen. Gute Schätzung, kein Beweis. |
| Gemischt | Zuerst der Datensatz, und wo der schweigt, die Historie. |
Nicht einstellbar – die Quelle gehört zum Auslöser. Sie können aber entscheiden, ob Sie sich auf einen Auslöser verlassen wollen, der nur aus der Historie gelesen wird.
2.4. Was ein Vorschlag anbietet
Jede Aktion führt zu einem konkreten nächsten Schritt. Zur Wahl stehen derzeit unter anderem:
| Aktionsart | Was passiert |
|---|---|
| Öffnet das E-Mail-Fenster mit vorbereitetem Betreff | |
| E-Mail von der KI | Die KI schreibt den Entwurf – Sie geben Zweck, Tonfall und Anweisung vor |
| Kampagnen-E-Mail | Nutzt eine bestehende Kampagnenvorlage |
| Anruf | Legt eine Anruf-Aufgabe an |
| Termin | Öffnet die Terminplanung |
| Aufgabe | Legt eine Aufgabe an, mit Titel und Beschreibung aus Ihrer Vorgabe |
| Aktivität | Etwas, das getan statt gesendet wird – einen Preis rechnen, ein Argument vorbereiten |
| Buying Center öffnen | Führt zu den Personen des Projekts: Rollen vergeben, fehlende Kontakte anlegen |
| Notiz | Schreibt eine Notiz, sonst nichts |
| Feld ausfüllen | Ein Projektfeld wird direkt auf der Karte abgefragt und dort gespeichert |
| Phase wechseln | Verschiebt das Projekt in eine andere Phase |
Je nach Aktionsart stellen Sie zusätzlich ein, zum Beispiel:
| Einstellung | Bei welchen Arten |
|---|---|
| Empfänger – Hauptansprechpartner, Entscheider, ganzes Buying Center | E-Mail, Termin |
| Verantwortlich – Kundenberater, Projektberater, fester Benutzer | Aufgabe, Anruf, Aktivität |
| Fälligkeit und Erinnerung | Aufgabe, Anruf, Termin |
| Sichtbar für | alle |
| Zweck, Tonfall und Anweisung an die KI | E-Mail von der KI |
| Anhänge vorschlagen | E-Mail-Arten |
| Welches Feld abgefragt wird | Feld ausfüllen |
| Geschätzte Zeit | alle |
Zwei Fallen:
Bei der Erinnerung heißt leer keine Erinnerung – das ist etwas anderes als null Tage vorher.
Die geschätzte Zeit lassen Sie meist leer; dann rechnet die Aktionsart ihren Richtwert. Tragen Sie nur dort etwas ein, wo die Aktionsart die Arbeit nicht beschreibt – ein Angebot zu schreiben ist eine Stunde, die Aktivität dazu fünf Minuten.
Trifft ein Vorschlag zu, bekommt der Mitarbeiter Schaltflächen, mit denen er ihn sofort ausführen kann.
Einstellbar: welche Aktionen angeboten werden und in welcher Reihenfolge. Ein Vorschlag darf mehrere anbieten – die erste wird hervorgehoben.
2.5. Die Punktzahl eines Vorschlags
Jeder Vorschlag hat einen Grundwert. Darauf kommen die Punkte seiner Einflussfaktoren, sofern diese zutreffen. Daraus ergibt sich die Reihenfolge beim Mitarbeiter.
Die mitgelieferten Vorschläge tragen unterschiedliche Grundwerte: Angebot erstellen steht weit oben, Referenzen versenden weiter unten.
Einstellbar: der Grundwert jedes Vorschlags und die Punkte seiner Faktoren. Die Richtung wählen Sie daneben als positiv oder negativ; ein eingetipptes Minuszeichen gibt es nicht.
3. Der Reiter Abschlusschance und Scoring
Bild 11 – Der Reiter Abschlusschance und Scoring
| Nr. | Was es ist |
|---|---|
| 1 | Die Schaltflächen des Reiters – Standardwerte, KI-Berechnung, Papierkorb |
| 2 | Der Deal-Score-Block: Startwert, Schalter Beim Chance-Wert des Projekts beginnen, KI-Vorschlag für alle Werte |
| 3 | Ein aufgeklappter Faktor mit seinen drei Feldgruppen |
| 4 | Ein zugeklappter Faktor – Scoring und Abschlusschance stehen nebeneinander |
3.1. Die Abschlusschance
Die Abschlusschance ist die Prozentzahl, die sagt, wie wahrscheinlich der Gewinn ist. Sie wird an zwei Stellen eingestellt:
| Wo | Was Sie dort festlegen |
|---|---|
| Abschlusschance und Scoring, Spalte Abschlusschance | Um wie viele Prozentpunkte ein Faktor die Chance hebt oder senkt |
| Beim einzelnen Vorschlag, Feld Wirkung | Um wie viele Prozentpunkte die Chance steigt, wenn der Mitarbeiter diesen Schritt erledigt |
Zwei Zahlen je Faktor
Dieselbe Liste von Faktoren trägt beide Werte nebeneinander.
| Spalte | Wirkt auf | Beispiel |
|---|---|---|
| Scoring | den Deal Score | +6 Punkte |
| Abschlusschance | die Prozentzahl der Chance | +4 % |
Die Richtung gilt für beide: Ein Faktor vom Typ negativ zieht Punkte und Prozente ab.
Die Felder eines Faktors sind in drei Gruppen geteilt:
| Gruppe | Felder |
|---|---|
| Was der Faktor ist | Faktor – das Merkmal selbst; Ergebnis – wie es in der Auswahl Wirkt auf erscheint |
| Wann er zutrifft | Bedingung / Schwelle, Vergleich, Schwelle |
| Was er wert ist | Scoring, Abschlusschance, Typ (positiv oder negativ) |
Neben den meisten Feldern steht KI Vorschlag – damit füllt der Assistent das einzelne Feld, statt alle Werte auf einmal zu berechnen.
Leer ist nicht null. Bleibt die Spalte Abschlusschance leer, lässt dieser Faktor die Chance unverändert – niemand hat sie bewertet. Eine eingetragene 0 heißt dagegen: geprüft und ohne Wirkung.
Einstellbar: beide Zahlen je Faktor. Über KI Vorschlag für alle Werte rechnet der Assistent sie aus Ihren gewonnenen und verlorenen Projekten aus und hält sie danach nächtlich aktuell – darunter steht, wie viele Werte das betrifft. Was Sie von Hand eintragen, bleibt unangetastet.
Der Deal Score und die Abschlusschance in der Projektdetailansicht können leicht voneinander abweichen. Die Detailansicht bezieht zusätzlich ein, wie oft gesprochen und wie oft verschoben wurde.
3.2. Der Deal Score
Der Deal Score ist die Priorität des Projekts. Er bewertet das Projekt als Ganzes auf einer Skala von 0 bis 100 und bekommt daraus dieselben Stufen wie eine einzelne Empfehlung: Kritisch, Hoch, Mittel, Niedrig.
Nicht verwechseln mit der Priorität einer einzelnen Empfehlung. Die sagt, welcher Schritt als Nächstes dran ist. Der Deal Score sagt, welches Projekt überhaupt Ihre Zeit verdient. Alle Empfehlungen eines Projekts teilen sich denselben Deal Score.
Er beginnt bei der Abschlusschance des Projekts – dafür sorgt der Schalter Beim Chance-Wert des Projekts beginnen. Hat ein Projekt keinen eigenen Chance-Wert, gilt stattdessen der Grundwert. Darauf werden Punkte addiert und abgezogen, je nachdem, was auf das Projekt zutrifft.
Lassen Sie den Schalter eingeschaltet. Ohne ihn startet jedes Projekt beim selben Grundwert, und der Deal Score weicht dann spürbar von der Abschlusschance in der Detailansicht ab.
Einstellbar: Punkte und Richtung jedes Faktors, und Sie können eigene Faktoren anlegen – aus Feld, Vergleich, Punktzahl und Richtung. Möglich sind Ja/Nein-Angaben und Zählungen, keine Zeitspannen. Einzelne Faktoren lassen sich auch abschalten oder löschen.
Was dafür spricht:
| Faktor | Punkte |
|---|---|
| Angebot versendet | +6 |
| Persönlicher Termin durchgeführt | +5 |
| Präsentation durchgeführt | +4 |
| Geschäftsführung eingebunden | +4 |
| Mehrere Entscheider beteiligt (ab 2) | +4 |
| Referenzen versendet | +3 |
| Budget erwähnt | +3 |
| Unterstützer vorhanden | +3 |
| Bedarf bestätigt | +3 |
| Zeitdruck vorhanden | +3 |
| Entscheidungsprozess bekannt | +3 |
| Angebot erstellt | +3 |
| Buying Center besetzt (ab 3 Kontakten) | +3 |
Was dagegen spricht:
| Faktor | Punkte |
|---|---|
| Konkurrenzangebot offen | −12 |
| Lange Inaktivität (ab 30 Tagen) | −10 |
| Kein Entscheider erkannt | −8 |
| Überfällige Aufgaben offen | −6 |
| Preiswiderstand | −6 |
| Anforderung nicht abgedeckt | −6 |
| Einkauf oder Recht blockiert | −6 |
| Mitbewerber hat angeboten | −6 |
| Entscheidungstermin fehlt | −5 |
Zwei Dinge dazu:
Plus und Minus zählen gleich. Ein Faktor wirkt mit genau den Punkten, die Sie eintragen – ob er dazuzählt oder abzieht.
Die Zahlen sind Startwerte. Was ein Faktor bei Ihnen wirklich wert ist, rechnet der Assistent aus Ihren abgeschlossenen Projekten aus (Abschnitt 5).
3.3. Die Klassen
Aus der fertigen Punktzahl wird eine Klasse – das, was der Mitarbeiter als Kritisch, Hoch, Mittel oder Niedrig sieht.
Bild 12 – Der Block Prioritätsklassen im Reiter Abschlusschance und Scoring
| Klasse | ab (Next Best Action) | ab (Projekt) | Farbe |
|---|---|---|---|
| Kritisch | 80 | 75 | Rot |
| Hoch | 70 | 60 | Orange |
| Mittel | 55 | 40 | Blau |
| Niedrig | 0 | 0 | Grau |
Die beiden Spalten sind nötig, weil zwei verschiedene Zahlen in dieselbe Klasse fallen: die Punktzahl einer einzelnen Next Best Action und der Deal Score des ganzen Projekts.
Einstellbar: Name, Farbe und beide Schwellen jeder Klasse – im Reiter Abschlusschance und Scoring ganz unten, unter dem Deal-Score-Block. Sie können eigene Klassen anlegen und bestehende löschen.
Die unterste Klasse fängt alles Übrige auf. Ihre Schwelle gehört auf 0. Die Kacheln Kritisch und Hohe Priorität in der Übersicht zählen immer die beiden obersten Klassen – benennen Sie sie um, ändern sich die Kacheln mit.
4. Der Reiter Vorschau
Bild 13 – Der Reiter Vorschau nach einem Durchlauf an echten Projekten
| Nr. | Was es ist |
|---|---|
| 1 | Der Hinweis, dass nichts ausgelöst wird und niemand eine Nachricht bekommt |
| 2 | Die Bedienfelder: wie viele Projekte, wie weit zurück – und der Knopf zum Starten |
| 3 | Das Ergebnis in Zahlen: geprüfte Projekte und ausgelöste Empfehlungen |
| 4 | Eine Ergebniskarte mit Stufe, Punktzahl und dem Warum |
Führt das nicht weiter, hilft der Reiter Vorschau. Er probiert die Einstellungen an Ihren echten Projekten aus – so, wie sie gerade auf dem Bildschirm stehen, auch ungespeichert.
Einstellbar: wie viele Projekte geprüft werden und wie weit zurück Ereignisse zählen. Danach steht dort, wie viele Vorschläge ausgelöst haben, mit einem Warum zu jedem. Löst nichts aus, empfiehlt die Vorschau, den Zeitraum eines Auslösers zu weiten oder eine Bedingung herauszunehmen.
Es wird nichts ausgelöst und niemand bekommt eine Nachricht. Die Vorschau rechnet nur.
5. Was der Assistent selbst vorschlägt
Der Assistent wertet Ihre abgeschlossenen Projekte aus und schlägt vor:
| Vorschlag | Was dahintersteckt |
|---|---|
| Neue Empfehlungen | Zustände, bei denen Ihre Projekte seltener gewonnen werden |
| Punktwerte | Was ein Faktor bei Ihnen tatsächlich wert ist, statt des mitgelieferten Startwerts |
| Erfolgsmerkmale | Felder, die gewonnene Projekte ausgefüllt hatten und verlorene meist nicht |
Einstellbar: ob Sie einen Vorschlag übernehmen. Der Assistent ändert nichts von allein.
5.1. Gezählt, nicht geraten
Das ist Rechnen, kein Sprachmodell: Der Assistent zählt ab, wie oft eine Bedingung zutraf und wie viele dieser Projekte gewonnen wurden.
Neben jedem Fund steht, woraus er gezählt wurde: wie viele Projekte betroffen waren, wie viele davon gewonnen wurden, und wie das zur üblichen Gewinnquote steht.
5.2. Wann der Assistent schweigt
| Hürde | Wert |
|---|---|
| Abgeschlossene Projekte je Ausgang | mindestens 150 gewonnene und 150 verlorene |
| Projekte je Bedingung | mindestens 25 |
| Rückgang der Gewinnquote | mindestens 5 Prozentpunkte |
Hat Ihr Mandant zu wenig Geschichte, sagt der Assistent das und schlägt nichts vor.
5.3. Was er dabei auslässt
Nur das Negative. Er sucht nur Zustände, in denen seltener gewonnen wird.
Chance, Deal Score und Status zählen nicht mit – die schreibt der Ausgang selbst.
Auftragsnummer, Rechnungsnummer, Gewinndatum und Namen bleiben draußen – die gibt es erst nach der Entscheidung.
5.4. Erfolgsmerkmale
Die Empfehlung Erfolgsmerkmale erfassen wird nicht mitgeliefert, sondern aus Ihren Projekten erzeugt. Unter jedem Feld steht, was gewonnene Projekte dort eingetragen hatten.
5.5. Wem eine Zahl gehört
Vom Assistenten gesetzte Werte sind gekennzeichnet, und er hält sie aktuell. Sobald Sie in das Feld tippen, gehört die Zahl Ihnen und wird nicht mehr überschrieben.
6. Zurück zum Ausgangszustand
Alles, was Sie ändern, lässt sich zurücknehmen. Die Schaltflächen dafür tun nicht dasselbe:
| Schaltfläche | Wo | Was sie zurückholt |
|---|---|---|
| Standardeinstellungen wiederherstellen | beim einzelnen Vorschlag | Diesen einen Vorschlag auf den Auslieferungszustand – Auslöser, Bedingungen, Aktionen, alles |
| Standardeinstellungen übernehmen | Reiter Abschlusschance und Scoring | Punkte und Richtung der Faktoren auf die mitgelieferten Werte |
| Von Hand eingetragene Werte wiederherstellen | Reiter Abschlusschance und Scoring | Die Werte, die vor der KI-Berechnung dort standen |
| Gelöschte Konfigurationen wiederherstellen | in der Liste | Gelöschte Vorschläge – mitgelieferte wie selbst angelegte |
Achtung, zwei verschiedene Dinge heißen gleich: Standardeinstellungen übernehmen im Reiter Next Best Action holt die mitgelieferten Vorschläge herein (Kapitel 1); dieselbe Beschriftung im Reiter Abschlusschance und Scoring setzt die Punkte zurück.
Dazu drei Hinweise:
Änderungen sind sichtbar. Über einem geänderten Standardvorschlag steht ein Hinweis samt Schaltfläche zum Zurücksetzen. Bei den Faktoren steht zusätzlich, wer sie zuletzt geändert hat und wann.
Eine Ausnahme: Standardeinstellungen übernehmen setzt Punkte und Richtung zurück, die Abschlusschance aber nicht – für die gibt es keine mitgelieferte Zahl.
Gelöscht heißt nicht weg. Auch was ein Mitarbeiter in der Übersicht löscht, bleibt unter Gelöschte Next Best Actions abrufbar.
Einstellbar je Vorschlag: wie lange er nach dem Erledigen verschwindet. Leer bedeutet 90 Tage, 0 bedeutet dauerhaft – bis ihn jemand unter Erledigte Next Best Actions wieder hervorholt.
7. Voraussetzungen und Hinweise
7.1. Voraussetzungen
Der KI Sales Assistent muss für Ihren Mandanten freigeschaltet sein, und Sie brauchen Administrator-Rechte. Fehlt eines von beidem, sehen Sie die Seiten nicht.
7.2. Wann eine Änderung ankommt
Nicht sofort – das Ergebnis wird 15 Minuten aufbewahrt. Wollen Sie Ihre Änderung gleich sehen, drücken Sie in der Übersicht den Aktualisieren-Pfeil neben Letzte Aktualisierung. Nach größeren Änderungen dauert die erste Berechnung einige Minuten.
7.3. Texte, die der Mitarbeiter liest
Was Sie in die Textfelder schreiben, erscheint unverändert auf der Karte – in Ihrer Sprache, nichts davon wird übersetzt. Welche Bereiche der Mitarbeiter überhaupt sieht, erkennen Sie an der blauen Hinterlegung.
7.4. Was sich nicht einstellen lässt
Zwei Dinge, damit Sie nicht danach suchen:
Die Auslöser Angebot nicht geöffnet und Buying Center unverändert gibt es nicht – die dafür nötigen Daten werden nirgends erfasst.
Ein eigener Deal-Score-Faktor kann nicht in Tagen oder Häufigkeiten messen.
7.5. Wenn ein Vorschlag nicht erscheint
Gehen Sie diese Reihenfolge durch:
Ist er aktiv?
**Passt Gilt für?** Ein Vorschlag für gewonnene Projekte erscheint bei offenen nie.
Ist eine Bedingung zu eng? Bedingungen werden mit UND verknüpft – eine einzige, die nicht zutrifft, genügt.
Greift ein Ausschluss?
Wurde schon neu gerechnet? Siehe 10.2.
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